Das Versagen der Stadtplanung

ÖDP zum Trigongelände

Mainz. In der missratenen Verkehrsführung für Fußgänger und Radfahrer am Binger Schlag präsentieren sich die Auswüchse des fehlenden Bebauungsplans. Ohne Not und für die ÖDP unverständlich hat die Mehrheit des Rats dem Investor zugestanden, allein nach § 34 BauGB, d. h. ohne Bürgerbeteiligung, ohne Umweltprüfung und ohne die daraus resultierenden notwendigen städtebauliche Vorgaben sein Grundstück nach eigenem Gutdünken ausnutzen zu dürfen. Und offensichtlich fehlte auch die Abstimmung mit der Verkehrsplanung. „Notwendige Freiflächen für Fußgänger, Radfahrer und das für Stadtluft und –klima so dringend notwendige Grün: Fehlanzeige. All das hätte ein Bebauungsplan regeln müssen. Wir sind gespannt auf die Ausflüchte der Baudezernentin“, konstatiert Ingrid Pannhorst, baupolitische Sprecherin der ÖDP. Anstatt den Missstand als solchen anzuerkennen, verweist Ralf Peterhanwahr von der städtischen Pressestelle lediglich auf alternative Fahrradrouten.

Ingrid Pannhorst

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