Klarheit zur Ausstellungsfläche schaffen

ÖDP zum Bibelturm

Mainz. Der AZ-Bericht vom 5. Februar über die Veranstaltung auf dem Lerchenberg zum Bibelturm mit Baudezernentin Marianne Grosse offenbart dringenden Aufklärungsbedarf über die Netto-Ausstellungsfläche, die der geplante Bibelturm für das Gutenberg-Museum bringt. Baudezernentin Grosse behauptet laut Zeitungsbericht, der Gewinn an Ausstellungsfläche betrage beim Bibelturm 650 m². Woraus sich diese 650 m² zusammensetzen, lässt der Beitrag leider offen. Dabei wäre eine Erklärung der Angabe notwendig, um zu erläutern, wie bei 12 m x 12 m (also 144 m²) Grundfläche und sich verjüngenden Obergeschossen, von denen in den Plänen nur zwei erkennbar sind, insgesamt 650 m² Fläche im Turm entstehen sollen.

„Diese Aussage widerspricht auch der Darstellung in der Beschlussvorlage zum Bürgerentscheid“, erinnert Ingrid Pannhorst, Architektin und Baupolitische Sprecherin der Fraktion. So heißt es auf Seite 3 im vorletzten Absatz: „Die Grundfläche des ‚Bibel-turms’ beträgt 147 m². Zum Vergleich: Die Grundfläche des unterirdischen Bauwerks beträgt 522 m². [...] Insgesamt werden durch den ersten Bauabschnitt 382 m² zusätzliche Ausstellungsfläche geschaffen.” Stadtratsmitglied Prof. Dr. Felix Leinen resümiert: „Das heißt im Klartext, dass die Baudezernentin den gesamten Tunnel zur Ausstellungsfläche des Turms hinzuaddiert. Da die wesentlichen Ausstellungsflächen also unterirdisch sind, würde es tatsächlich genügen, den Turm obendrüber wegzulassen und stattdessen als Eyecatcher zum Beispiel ein auffälliges Kunstwerk ohne wesentlichen Raumbedarf aufzustellen.“

Die ÖDP-Fraktion fordert die Baudezernentin auf, so schnell wie möglich nachvollziehbaren Fakten zur der Ausstellungsfläche zu liefern, die allein der Bibelturm mit sich bringt.


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