ÖDP fordert ausreichend Mittel und Personal gegen illegale Farbschmierereien

Stadtratsantrag der ÖDP fordert mehr koordinierte Aktivitäten gegen beschmierte Bauwerke

Mainz. Illegale Farbschmierereien und sogenannte Tags haben im Mainzer Stadtgebiet an privatem sowie öffentlichem Eigentum einen Umfang erreicht der aus Sicht der ÖDP-Stadtratsfraktion nicht mehr zu tolerieren ist. Auch ein 2011 beschlossenes Konzept „Graffiti als Kunst anerkennen – Schmierereien verhindern“ der Stadt Mainz hat dabei kaum wirksame Abhilfe geschaffen. „Wir fordern ein konsequenteres Vorgehen von Verwaltung, Polizei und stadtnahen Betrieben, zum Beispiel nach dem Braunschweiger Modell, bei welchem jedwede Maßnahmen dagegen koordiniert und auch zeitnah durchgeführt werden“, so ÖDP-Stadtratsfraktionsvorsitzender Dr. Claudius Moseler.

„Neben vielen alten und neuen Farbschmierereien, wurden beispielsweise entlang der gesamten Mainzelbahn-Strecke Bauwerke und Haltestellenhäuschen massiv beschmiert und nichts passiert dagegen“, stellt Dr. Claudius Moseler fest. Daher soll die Verwaltung ausreichend Mittel und Personal (z.B. über die Jobperspektive oder andere Beschäftigungsmodelle) zur umgehenden Beseitigung von Farbschmierereien und Tags zur Verfügung stellen. Zu prüfen wäre auch die Gründung eines Vereins gegen Graffitischäden sowie eine stärkere Zusammenarbeit mit der Polizei. „Nur konsequentes Beseitigen der Farbschmierereien wird zu einem Rückgang dieser Problematik führen.“

Foto: C. Moseler

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