Trigon-Bauherr teilt offenbar ÖDP-Kritik an Versäumnissen der Stadt

Problem für Fußgänger und Radfahrer

Mainz. Trigongelände, Ludwigsstraße – immer wieder versäumt die Stadt, die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen. Statt daraus endlich für die Zukunft zu lernen, werden Fehlplanungen den Investoren angelastet. Die Stellungnahme des Trigon-Bauherrn Dirk Gemünden zu der missratenen Verkehrsführung für Fußgänger und Radfahrer am Binger Schlag zeugt von der fehlenden Weitsicht der Stadt. „Das ist das Ergebnis eines fehlenden Bebauungsplans und versäumter Absprache mit der Verkehrsplanung. Damit hat die Stadt ihre Chance zur Einflussnahme auf die Gestaltung des Bürgersteigs verwirkt“, kritisiert die baupolitische Sprecherin der ÖDP, Ingrid Pannhorst. Wie Trigon-Bauherr Dirk Gemünden nun bestätigte, hat die selbst ernannte Fahrradstadt offenbar nicht einmal versucht, mit dem Investor eine bessere Gestaltung des Fuß- und Radweges am Trigon-Gelände zu erreichen. „Es stimmt also wohl nicht ganz, dass der Stadt die Hände gebunden waren. Sie hatte wohl eher die Augen zu“, vermutet der Fraktionsvorsitzende Dr. Claudius Moseler.

Bild: R. Möhle

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