Programm für Mainz-Lerchenberg

Karl-Heinz Schimpf – Für den Lerchenberg

Lässt nicht locker: Ihr Ortsvorsteherkandidat Karl-Heinz Schimpf (Foto: M. Steinbrücker)

Liebe Lerchenbergerinnen und Lerchenberger!

Mein Name ist Karl-Heinz Schimpf, ich bin 59 Jahre alt, Techniker und wohne seit meinem 1. Lebensjahr in Mainz. Ich fühle mich der Stadt, insbesondere aber dem Lerchenberg, sehr verbunden. Einige von Ihnen haben mich bereits im letzten Jahr bei der vorgezogenen Ortsvorsteherwahl kennengelernt. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass mir 5,7 Prozent der Lerchenberger Bürger ihr Vertrauen schenkten.

Ich bitte Sie auch dieses Mal um Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung! Gemeinsam können wir den Lerchenberg aktiv aufwerten. Dazu müssen Satzungen und Regelungen, die längst nicht mehr zeitgemäß sind, auf den Prüfstand. Die Bundesregierung möchte eine CO2-Reduzierung um 80 Prozent bis zum Jahr 2050 erreichen. Dafür muss die Umrüstung von Bestandsgebäuden zu Energieeffizienz-Häusern mit Hilfe von Solaranlagen und Wärmepumpen ohne Fernwärmezwang endlich faktisch möglich sein. Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger mit dem Ziel den CO2-Ausstoß zu reduzieren, darf durch die Fernwärmesatzung der Stadt Mainz nicht länger ausgebremst werden. Zudem will ich eine gerechte und transparente Abrechnung der Heizkosten erreichen. Der Lerchenberg dient RWE als Gelddruckmaschine. Damit muss endlich Schluss sein! Da ohnehin das gesamte Fernwärmenetz auf dem Lerchenberg saniert werden muss, muss über Alternativen nachgedacht werden. Dies sind nur zwei der vielseitigen zum Teil sehr heiklen Themen unseres Stadtteils, bei denen ich unbedingt und zeitnah Handlungsbedarf sehe und die mich zur Kandidatur bewegen. Was mir sonst noch am Herzen liegt können Sie in diesem Infoblatt lesen. Mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Realität, mit Herz und Verstand handeln, so können die Ziele erreicht werden.

„Locker lassen“ kommt nicht in Frage.

Ihr Karl-Heinz Schimpf 

Verkehrssituation verbessern

ÖPNV stärken: Busverbindungen müssen optimiert werden. (Foto: M. Steinbrücker)

Mit einfachen Maßnahmen könnten Verkehrssicherheit und Anbindung deutlich verbessert werden. Die ÖDP fordert eine Busverbindung vom Lerchenberg nach Gonsenheim bzw. eine Buslinie, die alle Vororte miteinander verbindet. Die lange Fahrzeit in den teils nicht klimatisierten Bussen und die damit verbundene Belastung gerade für Kinder und ältere Menschen würde dadurch um mindestens die Hälfte reduziert. Das Umsteigen am Hauptbahnhof könnte entfallen. Dies sollte spätestens bei der Fahrplangestaltung zur Inbetriebnahme der „Mainzelbahn“ möglich sein.

Wir brauchen an der Hindemithstraße Behindertenparkplätze in der gesetzlich vorgeschriebenen Breite von 3,50 m. Derzeit ist ein behindertengerechtes Ein- und Aussteigen nicht möglich. Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen sind die durch steile Rampen verbundenen Ebenen der Ladenzeile nur schwer zu erreichen. Der entsprechende Antrag der ÖDP wurde im Ortsbeirat von allen Fraktionen einstimmig beschlossen. Durch die schlechte Einsehbarkeit der L 427 beim Ausfahren von der Büchnerallee in Richtung Ober-Olm bzw. Drais kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Die ÖDP setzt sich darum für die Installation zweier Straßenverkehrsspiegel an der Kreuzung Büchnerallee zur L 427 ein. Zudem sollte die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der L 427 im Bereich der Kreuzung von 70 km/h auf 50 km/h gesenkt werden.

Kehrsatzung

Wir wollen Gerechtigkeit: Kehrsatzung ändern!

Die Kehrsatzung der Stadt Mainz sorgt seit Jahren für Unmut, da diese Satzung zu einer nicht nachvollziehbaren Ungleichbehandlung der Anlieger führt. Die ÖDP stellte zum wiederholten Male, letztmals am 17.4.2013, im Stadtrat den Antrag zur Änderung der Kehrsatzung. Die Erhebung der Straßenreini-gungsgebühren soll korrigiert und an die tatsächlichen Verhältnisse angepasst werden. Die Kehrhäufigkeit und die Möglichkeit der Übertragung auf die Anlieger müssen überprüft und bedarfsgerecht angepasst werden.

Unser Lerchenberg

Unsere Themen

  • Energieeffizienz – Solaranlagen ermöglichen
  • Heizkosten – Gerechteres Abrechnungsmodell
  • Fluglärm – Deutliche Entlastung schaffen
  • Kehrsatzung – Gleiches Recht für alle
  • Verkehr – Buslinie nach Gonsenheim 

Fluglärm bekämpfen

Die ÖDP wehrt sich gegen die Verlärmung und Entwertung unserer Region. Daher fordern wir zu allererst den Ausbaustopp am Frankfurter Flughafen und ein absolutes Nachtflugverbot ohne jede Ausnahme von 22 bis 6 Uhr. Wir setzen uns dafür ein, Fraport zu lärmmindernden Anflugverfahren zu verpflichten und die Anzahl der Flugbewegungen zu reduzieren.

(Foto: St. F. Sämmer)