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Offen zugängige Großbehälter laden zum Mülltourismus ein

Anfrage zur Ortsbeiratssitzung Mainz-Lerchenberg am 30.08.2007

Die Anfrage zur Ortsbeiratssitzung vom 16.11.2006 wurde trotz Nachfrage immer noch nicht zielführend beantwortet. Vor allem gibt es nach wie vor keine überzeugende Aussage zu dem nachstehenden Vorbringen:

Auch gibt es einen nicht quantifizierbaren Mülltourismus aus dem Landkreis. Die jedermann zugängigen Großbehälter laden zum Missbrauch ein. Ein reduziertes Volumenangebot, eine Zugangsbeschränkung und eine individuelle Differenzierung, z.B. nach Anzahl der Personen oder durch das bewährte Innotec-Erfassungssystem könnte dieser Unsolidarität entgegenwirken.

Diese Tatsache einfach als nicht existent zu leugnen, wird den Gegebenheiten nicht gerecht. Von Anwohnern der hinteren Fontanestraße wird beklagt, dass Eltern, die ihre Kinder zur Schule und zum Kindergarten bringen, gerne die Gelegenheit nutzen, mitgebrachten Fremdmüll kostenfrei zu entsorgen. Nirgendwo werden den Anliegern höhere Müllgebühren zugemutet als hier. Auch in der Hebbelstraße gegenüber dem Bürgerhaus besteht das gleiche Problem, zusätzlich noch Vandalismus durch Besucher des Jugendcafes.

 

1. Es muss hinterfragt werden, wie es sich denn erklärt, dass alle Großwohnanlagen ausnahmslos ihren Müll hinter Schloss und Riegel versperren, wo es aus städtischer Sicht doch gar keine Fremdnutzung geben soll.

 

2. Es wird erneut angefragt, was die Verwaltung zu tun gedenkt, hier zu einer Lösung zu kommen.

 

Hartmut Rencker

 


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