Lichtverschmutzung

Anfrage zur Stadtratssitzung am 25.03.2020

Permanentes und zu helles Licht irritiert die innere Uhr des Menschen und zählt unter anderem deswegen zu den im Bundesimmissionsgesetz erfassten schädlichen Immissionen. Auch die Tierwelt leidet unter Lichtverschmutzung: Es kommt zu Insekten- und Vogelsterben. Ein bedarfs- und standortgerechter Einsatz von künstlichem Licht spart außerdem Energiekosten. Die Stadt Fulda hat dem Thema mit der Einberufung einer Lichtschutzbeauftragten die nötige Gewichtung zugestanden.

Wir fragen daher an:

1. Wer im Umweltdezernat ist für das Thema Lichtverschmutzung zuständig?
2. Auf welche Lichtquellen könnte im Stadtkern verzichtet werden?
3. Welchen Auflagen oder Richtlinien unterliegt die Stadt Mainz? Zum Beipiel im Hinblick auf Lichtlenkung, Lichfarbe und Lichtmenge. Ist das städtische Beleuchtungssystem auf ökologische Gesichtspunkte hin gestaltet – zum Beispiel durch den Einsatz von LEDs und Lampen die ihr Licht nur nach unten streuen?
4. Schalten sich Fassadenbeleuchtungen und Werbetafeln zeitautomatisch ab? Wenn nein, könnte dies veranlasst werden?
5. Wie hoch ist die Lichtverschmutzung in der Stadt Mainz momentan?

Dr. Claudius Moseler
Fraktionsvorsitzender


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