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ÖDP schlägt Grünanlagen-Charta vor

Uneingeschränkter Erhalt aller Grün- und Freizeitflächen im Stadtgebiet

Mainz. Die ÖDP-Fraktion beantragt zur kommenden Stadtratssitzung am 25. Mai, eine Grünanlagen-Charta zu entwickeln. Zentraler Punkt der geplanten Charta ist eine Selbstverpflichtung der Stadt, alle städtischen Park- und Grünanlagen sowie die bestehenden Kleingartenanlagen ausnahmslos zu erhalten. Trotz wachsender Einwohnerzahl wurden in den vergangenen Jahren die Mainzer Grünanlagen in ihren Randlagen für besonders privilegierte Wohn-, Hotel- und Gaststättenbebauung zurückgestutzt (z.B. Agrippastraße, Kleine Windmühlenstraße, Automeile Hechtsheimer Straße, Jägerstraße/Adelungstraße, Karl-Weiser-Straße/Stadtpark). „Wenn wir die Mainzerinnen und Mainzer nicht künftig wie Legehennen im Betonkäfig halten wollen, müssen wir dieser Entwicklung endlich einen klaren Riegel vorschieben“, warnt die bau- und umweltpolitische Sprecherin Ingrid Pannhorst.

Der derzeitige Bestand an öffentlichen, gestalteten Grünflächen beträgt in Mainz insgesamt ca. 470 Hektar, das entspricht einem Anteil von nur rund 5 % des gesamten Stadtgebietes. München hält im Vergleich dazu 18 % des Stadtgebiets als Grünflächen vor. Die Einwohnerzahl in Mainz stieg von ca. 193.300 im Jahr 1980 auf gut 212.300 Ende 2015. Auf einer unveränderten Gesamtfläche von 9.775 ha wuchs in der gleichen Zeit allein der Anteil der Siedlungsfläche für Haus und Hof und öffentliche Straßen von ca. 35 % auf 43 %.

Link zum Antrag


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