ÖDP fordert den Erhalt des Einkaufszentrums am Sonnigen Hang

Soziale Einrichtungen und Infrastruktur müssen erhalten bleiben

Marienborn. „Die ÖDP fordert den Erhalt des Einkaufszentrums am Sonnigen Hang mit seinen sozialen Einrichtungen, Gaststätten und Einkaufsmöglichkeiten. Eine Nachverdichtung am Sonnigen Hang lehnen wir ab“, betont die ÖDP-Fraktionsvorsitzende im Marienborner Ortsbeirat, Andrea Steffen-Boxhorn. „Für uns ist es nicht nachvollziehbar, dass die Infrastruktur in Marienborn durch dieses Neubauprojekt weiter ausgedünnt werden soll. Daher brauchen wir einen Bebauungsplan und auch das Vorkaufsrecht der Stadt muss in Betracht gezogen werden.“ Darüber hinaus muss geprüft werden, ob nach heutigen Standards der Neubau so nahe am Autobahnkreuz Mainz-Süd überhaupt realisiert werden kann.

Besonders empört zeigt sich die ÖDP-Ortsbeiratsfraktion über das Verhalten von Baudezernentin Marianne Grosse, die offenbar der Meinung ist, dass es angeblich ausreichende Ersatzflächen im Ort gäbe und der Ortsvorsteher sich nur darum kümmern müsse. Damit versucht sie noch Ortsvorsteher Dr. Claudius Moseler (ÖDP) den Schwarzen Peter zuzuschieben. Die ÖDP kritisiert, dass die Verwaltung schon jahrelang tatenlos zuschaut, wie immer mehr Geschäfte und Infrastruktur aus Marienborn verschwindet. Jetzt rächt sich auch, dass die Stadt die Forderung der ÖDP nach flächendeckenden Bebauungsplänen nicht umgesetzt hat: „Nun kann man nur noch reagieren und nicht mehr agieren.“

Andrea Steffen-Boxhorn

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