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Stadt Mainz wird Mitglied in Antikorruptionsverein:

Ausschreibung für Posten bei Mainzplus bleibt dennoch aus

Dagmar Wolf-Rammensee

Seit der Diskussionen um die Besetzung der Geschäftsführung bei Mainzplus Citymarketing, steht die Stadt Mainz zurecht in der Kritik. Ein Bemühen um Fachleute für die Posten: Fehlanzeige. „Die Stadtspitze sollte auf die Branchenvertreter hören, die verständlicherweise beunruhigt sind und sich kritisch zu Wort gemeldet haben. Anstatt für dieses Vorgehen Erklärungen zu liefern oder sich gar einsichtig zu zeigen und die Stelle doch auszuschreiben, wird der Beitritt der Stadt Mainz zur Antikorruptionsorganisation ´Transparency International Deutschland e.V.´ verkündet – an sich eine gute Sache. Man fragt sich jedoch, ob der damit einhergehende Reputationsschaden und Vertrauensverlust aufgehoben werden kann“, moniert ÖDP-Stadtratsmitglied Dagmar Wolf-Rammensee.

Bereits vor 16 Jahren hatte die ÖDP-Stadtratsfraktion den Beitritt zu Transparency International beantragt, jahrelang wurde aber ein Beitritt mit fadenscheinigen Begründungen verzögert und der Antrag in den Ausschüssen hin und her geschoben, obwohl der Jahresbeitrag nur etwa 1000 Euro beträgt. „Wir hoffen nun, dass die Mitgliedschaft dort endlich Früchte trägt und die entsprechenden Schlussfolgerungen gezogen werden“, fügt ÖDP-Fraktionsvorsitzender, Dr. Claudius Moseler hinzu.

Dr. Claudius Moseler