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ÖDP beklagt schon seit Jahren Lerchenberger Wärmeprobleme

Thermisches Sanierungsprogramm gegrüßt

Die Fraktion ÖDP begrüßt das von der Stadt angeschobene thermische Sanierungsprogramm für den Lerchenberg und sieht sich damit in ihren Forderungen bestätigt. Vorausgegangen sind jahrelange Bemühungen des Lerchenberger ÖDP-Mannes Hartmut Rencker, die ihn zwei mal zu Gesprächen ins Wirtschaftsministerium nach Berlin geführt haben. Als Ergebnis konnte eine Novellierung der Fernwärmeverordnung erreicht werden, die den Lerchenbergern eine Herunterstufung der hohen Grundkosten um durchschnittlich 150-200 Euro im Jahr ermöglicht.

Nur die Umsetzung bereitet Schwierigkeiten, denn der Wärmehändler RWE zeigt sich alles andere als kundenfreundlich. Hier ist die Stadt gefordert, den Betroffenen zu helfen, bestätigt auch das Bundeswirtschaftsministerium als Verordnungsgeber. Große und vermeidbare Wärmeverschwendungen gibt es nicht nur in den baulichen Gegebenheiten, wie die als "Kühlrippen" funktionierenden Haustürvordächer, Sichtbetonflächen oder nahezu ungedämmten Flachdächern sondern auch in den hausinternen unisolierten und überdimensionierten Warmwassersystemen, die in Verbindung mit einer archaischen Falschmessung unter Umgehung des Wärmemengenzählers so ganz nach dem Geschmack des Wärmehändlers RWE sind. Eine Halbierung des Wärmeverbrauchs ist schon bei Teilsanierung möglich.


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